Der gesegnete Wetteinsatz

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Der gesegnete Wetteinsatz

An einem sehr stürmischen Tag war ein Rabbiner auf dem Weg zur Schul (Synagoge). Plötzlich wehte eine heftige Windböe seinen Streimel (den traditionellen Pelzhut) vom Kopf. Der Rabbiner rannte hinterher, aber der Wind war so stark, dass er den Hut immer weiter wegblies. Er konnte einfach nicht mit ihm Schritt halten.

Ein fitter junger Mann, kein Jude, sah das Ganze. Er war deutlich sportlicher als der Rabbiner, rannte dem Hut hinterher, fing ihn ein und drückte ihn dem Rabbiner in die Hand. Der Rabbiner war so glücklich und dankbar, dass er dem jungen Mann fünf Dollar gab, seine Hand auf dessen Kopf legte und ihn segnete. Der junge Mann war völlig aus dem Häuschen über das Trinkgeld und den Segen und beschloss, sofort zur Rennbahn zu gehen, um seine unerwarteten fünf Dollar beim Pferderennen zu setzen.

Nach den Rennen kam der junge Mann nach Hause und erzählte seinem Vater begeistert von seinem aufregenden Tag: 'Ich kam an der Rennbahn an', erzählte er, 'und schaute mir das Programm für das erste Rennen an. Da sah ich ein Pferd namens „Zylinder“. Ich musste sofort an den Hut des Rabbiners und seinen Segen denken, also setzte ich meine fünf Dollar auf dieses Pferd. Und stell dir vor, es hat gewonnen – Quote 20 zu 1!'

'Wow!', rief der Vater, 'das ist ja unglaublich!'

'Im nächsten Rennen', fuhr der junge Mann fort, 'sah ich ein Pferd namens „Stetson“. Also setzte ich die ganzen hundert Dollar auf ihn. Und er hat auch gewonnen! Im dritten Rennen gab es ein Pferd namens „Fedora“. Ich setzte meinen gesamten Gewinn auf ihn – und er kam als Erster ins Ziel! Vor dem letzten Rennen hatte ich Tausende von Dollar.'

'Und? Bist du jetzt steinreich?', fragte der Vater aufgeregt.

'Nun ja... im letzten Rennen sah ich ein Pferd namens „Château“. Ich dachte mir: Französisch für Hut! Also setzte ich jeden einzelnen Cent, den ich hatte, auf dieses Pferd.'

'Oh nein!', stöhnte der Vater und schlug sich die Hand vor die Stirn. '„Château“ heißt Schloss! Hut heißt auf Französisch „Chapeau“!'

'Ah', sagte der Sohn, 'das erklärt einiges.'

'Und welches Pferd hat stattdessen gewonnen?', fragte der Vater.

'Ein absoluter Außenseiter', antwortete der Sohn. 'Irgendein Pferd namens „Jarmulke“!'

🇺🇸 English
The Blessed Bet

One very windy day, a rabbi was on his way to the shul. Suddenly a strong gust of wind blew his streimel off his head. The rabbi ran after it, but the wind was so strong that it kept blowing his hat farther and farther away. He could not catch up with it.

A young man, a gentile, witnessing this event and being fitter than the rabbi, ran after the hat, caught it and handed it over to him. The rabbi was so happy and grateful that he gave the man five dollars and put his hand on the man's head and blessed him. The young man was very excited about the tip and the blessing and decided to go to the racetrack to bet his five unexpected dollars.

After the races the young man returned home and recounted his very exciting day at the races to his father. "I arrived at the track," he said, "and looked at the program for the first race. I saw a horse named 'Top Hat.' I thought of the Rabbi's hat and the blessing, so I bet my five dollars on him. He won and paid 20 to 1!"

"Wow!" said the father, "that's incredible!"

"Then," the young man continued, "in the next race, I saw a horse named 'Stetson.' So I put all one hundred dollars on him. He won too! And in the third race, there was a horse named 'Fedora.' I bet all my winnings on him, and he won! By the final race, I had thousands of dollars."

"So, are you rich?" asked the father.

"Well, in the last race, I saw a horse named 'Chateau.' I thought, French for hat! So I put every single cent I had on him to win."

"Oh no!" groaned the father. "Chateau means castle! Hat in French is Chapeau!"

"Ah," said the son, "that explains it."

"So who won the race?" asked the father.

"A real long-shot," the son replied, "some horse named 'Yamaka'!"